Städtische Kapriolen

Schulinformation

Liebe Eltern der Grundschüler (Klasse 4) des Ortsteil Waldeck.

Wenn nicht bereits geschehen, so sollten Sie sich auch bei anderen Schulen im Umkreis über die Möglichkeiten, die diese für die schulische Entwicklung Ihres Kindes bieten, erkundigen. Für viele Kinder sind die Entwicklungsmöglichkeiten bei der MPS Sachsenhausen begrenzt.

Im übrigen fahren für Kinder aus Netze und Waldeck auch Busse zur Gesamtschule Edertal und Bad Wildungen.

Waldeck: Im Tourismus mal wieder am Ziel vorbei.

Erst schießt die Stadt Waldeck durch den Alleingang in Sachen Tourismus am Ziel vorbei und kann allein keine Akzente setzen, nun schießt man wiederrum am Ziel vorbei, indem man in eine interessenüberlagernde Tourismusorganisation eintreten will. Es ist doch gerade das Problem der TAG (touristischen Arbeitsgemeinschaft), dass die Interessen der einzelnen Einheiten zu unterschiedlich sind und deshalb auch hier nicht viel und vor allem nichts Entscheidendes bewirkt werden konnte.

Wir haben hier am Edersee mit der Edersee Touristic GmbH eine funktionierende Tourismusorganisation (allerdings hat sich Waldeck 2010 für den Austritt entschieden), die gezielt für die Region Edersee tätig ist. Nur dies kann Waldeck touristisch wieder auf die Schiene setzten. Einer von vielen in einer interessenüberladenen Organisation zu sein, bringt nichts an Vorteilen zu dem Bestehenden.

Was aber was bringt ist, sich am Edersee wieder umfassend zusammen zu schließen und sich so als feste Gemeinschaft gestärkt mit dem Umland (Bad Wildungen und Fritzlar) abzustimmen.

Was die Waldecker Stadtverordneten aktuell beschlossen haben, ist nur dem drohenden Gesichtsverlust des amtierenden Bürgermeisters geschuldet. Er hat seinerzeit den Austritt aus der Edersee Touristik als Chance für Waldeck deklariert und ist letztlich damit gescheitert.

Denkt man über die aktuelle Entscheidung nach, dann sieht man, dass sich die Stadtverordneten im Grunde für ein "weiter so" entschieden haben. Man lässt das Tourismusbüro so "weiterwurschteln" und hofft darauf, dass in einer Plauderrunde mit den anderen Orten irgendetwas anderes, vorteilhaftes für Waldeck herauskommen wird. Für die Ortsteile Waldeck und Nieder-Werbe kann dies nicht der Weg sein.

Auszug aus dem Marketingplan Tourismus Stadt Waldeck 2011-2015:

„Der einzige Bereich, in dem wir unsere Zukunft selbst gestalten können, ist die wirtschaftliche Ausrichtung. Unser Erfolg hängt davon ab, hier die richtige Entscheidung zu treffen; sollten wir diese Entscheidung Dritten überlassen? Würden Sie die Auswahl der Aussaat auf Ihrem Feld einer
Kooperation überlassen oder lieber selbst entscheiden, welches der richtige Weg ist? Eigenständigkeit bedeutet nicht, dass die Interessen anderer unwesentlich sind - sie bedeutet, dass man regelmäßig gehört wird.

Vor dem Hintergrund dieser Gedanken ist die Trennung von der Edersee Touristic GmbH kein Schaden; vielmehr ist es die Möglichkeit, eigene Ideen mit unterschiedlichen Partnern umzusetzen. Nimmt man die Darstellungen dieses Papiers ernst, so geht es um Kooperationen auf Augenhöhe; es geht nicht um Abhängigkeiten. Wichtig ist, wie vorab ausgesagt, dass die Politik nur die Rahmendaten festlegt - die operativen Aktivitäten sind durch die Unternehmer durchzuführen. Dabei sind diejenigen, die nicht wollen oder können, auszuschließen.

Die Stadt Waldeck wird mit der touristischen Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine erfolgreiche Zukunft generieren.“

Da fragt man sich, wo die erfolgreiche Zukunft geblieben ist.
_______________
siehe Artikle WLZ-Online: https://www.wlz-online.de/waldeck/waldeck/waldecker-parlament-will-edersee-wieder-mit-nachbarn-vermarkten-9796576.html

Augenwischerei bei Übernachtungszahlen

Im März 2015 startete der Betrieb des Wohnmobilstellplatzes in Waldeck (Bettenhagen). Der Anstoss dieses Stellplatzes ging von dem Verein AWE aus und wurde von der Fördergesellschaft Edersee unterstützt. Kein Grund die dadurch erhöhten Übernachtungszahlen dem Wirken des Tourismusbüros der Stadt Waldeck zuzuschreiben. Geht man von den mehr an Übernachtungsmöglichkeiten durch den Stellplatz aus, so ist auf Basis des gesteigerten Angebotes an Übernachtungsmöglichkeiten ab 2015 im Verhältnis zum Trend in Deutschland und Hessen nicht wirklich ein reales Plus erzielt worden; schon garnicht in 2017, als man entgegen des Trends ca. 1% weniger Übernachtungen als 2016 verzeichnete.

Somit kann man den Schluss ziehen, das der Austritt der Stadt Waldeck aus der Edersee Touristic ein fataler Fehler war.

Neuer Bürgermeisterkandidat

Gerüchte über die Präsentation eines weiteren Bürgermeisterkandidaten

Es gibt Gerüchte, dass in Kürze ein Gegenkandidat für das Bürgermeisteramt der Großgemeinde Waldeck präsentiert werden soll. Wir warten gespannt, ob nun wirklich ein Kandidat vorgesellt wird und wer dies sein wird; denn wir brauchen eine wirkliche Alternative zum amtierenden Bürgermeister.


Was CDU und SPD groß in der Zeitung angekündigt hatten fällt anscheinend aus.

Man scheint doch eingeschlafen zu sein oder es ist den gewählten Bürgervertretern schlicht egal was mit Waldeck in den nächsten Jahren geschieht - ob es nun endlich von seinem Dornröschen-Schlaf durch einen gegeigneten Verwaltungschef befreit und wachgeküsst wird.

Was will man von den beiden Parteien erwarten. Keine Gegenwehr bei der Schließung der Banken zum Juni 2018 im Stadtteil Waldeck; kein tragbares Konzept für den Weiterbetrieb der Seilbahn - nur Hirngespinnste über den Bau einer neuen Seilbahn zum Schloss für mehrere Millionen Euro, die nicht aufzutreiben sind und sich auch nicht rechnen werden; Schließung der Grundschule im Ortsteil Waldeck trotz genügend Kinder ohne daran zu denken was die Grundschule auch für die Entwicklung des Ortes bedeutet - und dann stellt sich auch noch ein Ortspolitiker hin und verkündet, dass Waldeck (OT) keine Grundschule braucht.

Ich denke, wir haben die verkehrten Bürgervertreter gewählt.

*** Nun doch die Meldung "Es gibt einen weiteren Bürgermeisterkandidaten". ***

Dach für Bühne

Waldecker Bühne bekommt eine Überdachung. Baukosten insgesammt rund 100.000 €
Nun endlich mit Spielplan?

Die Waldecker Bühne im Mauergarten (Schlossgarten) bekommt derzeit eine Überdachung. Schön, nun kann es nach vier Jahren mit nur einem nennenswerten Event hoffentlich mit einem Spielplan für 2018 endlich losgehen. Daran wird sich das Tourismusbüro der Stadt Waldeck messen lassen müssen. Bei Kosten von über 20.000 Euro für Bühne und nachgerüsteten Stromanschluss (ca. 6000 €) war die eine Veranstaltung zu wenig. Nun wird hier mindestens die gleiche Summe für die Bedachung investiert. Da reichen weitere zwei Veranstaltungen in den kommenden vier Jahren nicht aus. Hier erwarten die steuerzahlenden Bürger von Waldeck, dass in Kürze auch ein entsprechender Spielplan für 2018 veröffentlicht wird. Zu hoffen ist auch, dass entsprechende Flächen für eine Bestuhlung geschaffen werden.

Sollte kein ausreichender Spielplan für die Bühne aufgestellt werden, wären diese Investitionen ein Fall für den Landesrechnungshof und den Bund der Steuerzahler.

Bei Kosten von ca. 100.000 € und davon über 40.000 € Zuschüsse der öffentlichen Hand müsste eigentlich ein Konzept für die Nutzung vorliegen, in dem zumindest in der Hauptsaison wöchtliche Veranstaltungen für die Gäste stattfinden. Dies kann man nicht den Vereinen allein überlassen. Hier muss das Tourismusbüro der Stadt die Federführung übernehmen und für einen geregelten Ablauf der Veranstaltungen sorgen.

Ob in diesem "Schlossgärtchen" ein Stadtfest oder ein Markt stattfinden kann, muss man erst mal prüfen.

Fazit: Es wurde viel Geld in die Hand genommen - und es soll ja noch eine Tribüne am Hang zur Bahnhofstraße gebaut werden - welches meiner Meinung nach dringender an anderen Stellen benötigt würde, schaut man sich den schlechten Zustand vieler Straßen und Bürgersteige, die mangelnde Pflege der öffentlichen Flächen und der Wanderwege an.

Eigene Kinder verkauft

Wie am 19.09.2017 in der WLZ zu lesen war, wurde die Waldecker Grundschule aufgrund (zweifelhafter) Zahlen geschlossen. Und siehe da - schwupps - wurde ein Plan für einen gut 7 Mio. Euro teuren Schulneubau in Waldeck-Sachsenhausen aus der Schublade gezogen.

Wie kommt denn dies so schnell zustande? Haben unsere Ortsteilpolitiker nicht auf die Situation hier in der Bergstadt aufmerksam gemacht und sich für die Waldecker Bürger eingesetzt? Die wissen doch, das wir in den nächsten Jahren genügend eigene Schüler haben - auch in diesem Jahrgang. Die wissen doch, dass unsere Schüler auf die weiterführenden Schulen nach Bad Wildungen und das Edertal gehen. Die wissen doch was die Schließung der Grundschule für die Entwicklung unseres Ortes selbst bedeutet. Die wissen doch auch, wie wir von ihren eigenen Vorgängern bei der Gebietsreform übergangen wurden und nun tun die genau dasselbe.

Sie verkaufen unsere Kinder für die Sicherung des Schulstandorts Sachsenhausen, obwohl unsere Kinder garnicht nach Sachsenhausen auf die weiterbildende Schule gehen und wenn überhaupt es einmal zu einer wirklich begründeten Grundschulschließung in Waldeck kommen sollte, dann gehören unsere Grundschüler in die Grundschule Edertal. Örtlich bedingt ist Waldeck zum Edertal und Bad Wildungen ausgerichtet. Ebenso ist es für die schulische Entwicklung unserer Kinder ganz einfach besser ins Edertal zu gehen, da die Gesamtschule Edertal bessere Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Im Übrigen hat Sachsenhausen selbst genügend Kinder, so dass eine angemessene Schule dort gesichert ist.

Es ist ein skandalöses Verhalten unserer eigenen Ortspolitiker. Das Ganze noch gestützt von einem SPD Landrat. Dies ist das i-Tüpfelchen. Ist das sozialdemokratisch?

WLZ-Artikel lesen [hier [417 KB] ]

Dunkle Wolken

Dunkle Wolken über Waldeck

Am 24. Oktober 2017 war in der Zeitung zu lesen, dass der amtierende Bürgermeister von Waldeck, Jörg Feldmann, sich erneut zur Wahl des Bürgermeisters in Waldeck stellt. Er will weiterhin die Stadt mit Freude voranbringen.

Er hat wohl immer noch nicht gemerkt, dass er den Rückwärtsgang eingelegt hat.

Die CDU hat sich bereits von ihm abgewandt und will einen eigenen Kandidaten präsentieren. Die SPD hat ihn bisher nicht bei seinen Kandidaturen unterstützt, spielt aber hier in Waldeck nur noch eine untergeordnete Rolle.

Die "Freien Wähler" unterstützen ihn weiterhin. Sie waren schon immer beeindruckt von seinen schönen Reden und angekündigten Vorhaben. Dabei haben sie stets vergessen auf die Taten und Ergebnisse zu schauen. Aber so sind eben die Hobby-Politiker - leicht zu blenden.

Für Waldeck insgesamt und für die Tourismus-Stadtteile im Besonderen wäre es eine Katastrophe, sollte dieser Mann wieder zum Bürgermeister gewählt werden.

Mancher klammert sich mit Macht an Sessel

Der Landrat von Waldeck-Frankenberg Dr. Kubat (SPD) wurde wiederholt zum Rücktritt aufgefordert. Gründe sind die Ungereimtheiten bei der Schließung der Waldecker Grundschule.

Immer mehr kommt über die umstrittene Schließung der Grundschule Waldeck ans Tageslicht.

Was ist der Grundschulschießung vorausgegangen

Der Landrat von Waldeck-Frankenberg Dr. Kubat (SPD) wurde aufgefordert, Stellungnahme zu den Vorgängen um Pfingsten dieses Jahr zu nehmen, die letzlich erst die Situation für das momentane Ende der Grundschule in Waldeck geschaffen haben.

Er pocht auf seine Entscheidung aus Fürsorge den Kindern gegenüber und wirft den Eltern vor, den Streit über die Grundschul-Schließung auf den Rücken ihrer Kinder auszutragen. Danke für Ihre Fürsorge Herr Landrat Dr. Kubat. Dafür, dass sie Sorge dafür tragen, dass unsere Grundschulkinder in eine marode, nicht dem Brandschutz entsprechende, räumlich viel zu kleine und in eine ohne Betreuungsräume ausgestattete Schule gehen dürfen. Das ist ganz einfach zu viel der Fürsorge - soviel hätten wir nicht verdient.

Bei uns in Waldeck steht dafür eine sanierte Grundschule mit Betreuungsräumen leer. Was für eine kluge und fürsorgliche Entscheidung von Ihnen Herr Landrat und auch vielen Dank an unsere Ortspolitiker, die Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung standen.

Ein Gedankenspiel

Wie es zu einer Schulschließung kam - ein Gedankenspiel

Das Telefon in einer waldhortischen Behörde klingelt.

„Ja, hier Landkubi.“

„Hallo Landkubi, hier Kultilor. Du, ich habe da mal ein Problem.
Gerade habe ich festgestellt, dass zum Schulbeginn in zwei Monaten mehrere tausend Lehrer fehlen. Die Ausbildung schließen aber nur wenige hundert Referendare ab. Du musst da mal sehen welche der kleineren Schulen wir kurzfristig schließen können.“

„Moment ich sehe mal nach. - - - - Hallo Kultilor, wie ich sehe überschreiten alle in meinem Fürsten -- äh Landkreis die Mindestschülerzahl. Selbst in Waldhort, wo ich im Ortsteil Sachsenort meine Gedenkschule bauen will, sind im Stadtteil Waldhort leider genügend Schüler vorhanden.“

„Na, Landkubi, das bekommen wir doch hin, alter Junge. Da streuen wir mal ein paar entsprechende Informationen und warten was daraus wird.“

„Na gut, Kultilor, aber es darf nicht auf mich zurückfallen. Die Waldhorter schicken ihre Kinder aus Interesse am eigenen Wohl der Kinder nach dem vierten Schuljahr zur Gesamtschule Ederfeld und nicht, wie es mir recht wäre, zur Problemschule MPS Sachsenort. Die denken da nur an sich. Wenn wir da geschickt ein paar Infos streuen, wie z. B. nur eine Klasse für die 4 Schuljahre oder mögliche Schließung, dann stellen die Gestattungsanträge zur Grundschule Ederfeld.“

„Da bist du dir sicher, Landkubi?“

„Ja, Kultilor. Da hat doch seinerzeit die Schulkonferenz der Grundschule Waldhort unter anderen empfohlen, bei einer Zusammenlegung von Grundschulen die Waldhorter Grundschule der Grundschule Ederfeld zu unterstellen. Im Falle einer Schließung der Waldhorter Grundschule sollten die Kinder dann ebenso zur Grundschule in Ederfeld gehen. Wäre ja eigentlich auch sinnvoll gewesen, aber dann hätte ich nur ein kleines Denkmal in Sachsenort bekommen.“

„Ja, ja, ich erinnere mich. Das war doch zu der Zeit als der Schulentwicklungsplan von dir erstellt wurde. Diese pädagogisch begründete Empfehlung haben wir seinerzeit doch unter den Teppich gekehrt. Das war aber deine Sache, Landkubi, ich habe dies, wie besprochen, stillschweigend hingenommen, obwohl die Empfehlung der Schule schon sinnvoll gewesen wäre.“

„Aber hör mal Kultilor, ob sinnvoll oder nicht, die Entscheidung ist seinerzeit so getroffen worden und ich habe mir dies vom Kreistag absegnen lassen.“

„Na gut, Landkubi, du bist also der Meinung die stellen Gestattungsanträge zur Grundschule Ederfeld. Dann brauchen wir nur zu warten bis genug gestellt worden sind und dann bekommst du auf Anfrage die durch die Gestattungsanträge geminderte Zahl der Schüler von uns gemeldet. Über die Genehmigung der Gestattungsanträge entscheiden wir dann später. Mit den so geminderten Zahlen kannst du dann die Schule schließen.“

„Dummerweise habe ich den Eltern aber gesagt, dass von der Schließung ihrer Schule keine Rede sei“

„Aber Landkubi, du bist doch Politiker. Seit wann halten Politiker denn Wort? Außerdem brauche ich die beiden Lehrer um an anderer Stelle Löcher zu stopfen. Du bekommst dein Denkmal und ich mindere mein Problem der Fehlplanung.“

„Ok, abgemacht, Kultilor. Genau so tun wir es. Immer in unserem Interesse.“

StartseiteImpressumKontaktDatenschutzerklärung