Städtische Kapriolen


Chaotische Zustände

Hier im Stadtteil Waldeck fühlt man sich als Bürger 2. Klasse. Endlich nach vielen Jahren wurde mit der Instandsetzung der Bahnhofstraße und der Dr. Mauser Straße begonnen. Das damit Behinderungen verbunden sind war allen Anwohnern klar. Dass es aber stellenweise zu chaotischen Zuständen kam, damit konnte keiner rechnen. Wer Glück hatte wurde über das zeitweise abstellen der Trinkwasserversorgung informiert oder in der Sackgasse Kirschbaumweg über die Vollsperrung der Straße in Kenntnis gesetzt, damit man die Fahrzeuge rechtzeitig umsetzen konnte.

Wer meinte, das Schlimmste sei überstanden, wurde aktuell eines Besseren belehrt. Die Einfahrt zum Kirschbaumweg wurde wiederum aufgebaggert und danach eine schmale Noteinfahrt hergerichtet. Information darüber vorher - Fehlanzeige. Die Folge: Weder die Fahrzeuge der Müllabfuhr noch anliefernde LKWs konnten in die Straße einfahren und mussten unverrichteter Dinge abfahren. Auch die großen Feuerwehrfahrzeuge können diese Stelle nicht passieren und für die Rettungswagen dürfte es ebenfalls zu eng sein. Dies dauert nun schon mehr als eine Woche. Auch sind viele Anwohner darüber erbost, dass ihre Einfahrten nun bis zu 20 cm unter dem neuen Bürgersteigniveau liegen.

Immer noch nicht genug. Am Ende der Sackgasse (Kirschbaumweg) steht ein Hotel. Da selbst PKWs nur schwer, größere gar nicht in die Straße einfahren können, war dies nicht nur für die Anwohner, sondern vor allen für die Urlaubsgäste ein großes Ärgernis. Stichwort Hotel, Feuerwehr, Krankenwagen, Müllabfuhr! Da sollten doch bei der Tourismusstadt Waldeck alle Lampen angehen. Aber wiederum Fehlanzeige. Die Stadt nimmt hier ihre Fürsorge- und Sicherungspflichten nicht wahr. Da müssen Hinweise aus der Bevölkerung eingehen, damit die unbedingt notwendigen Verkehrszeichen aufgestellt werden. Jeden Arbeitstag müsste die Stadt die Begebenheiten einer solchen baulichen Maßnahme überprüfen. Dies gerade in einem Urlaubsort, wo zudem der Bürgermeister den Tourismus zur "Chefsache" erklärt hat.

Hier in Waldeck hat man langsam den "Chef" satt. Es werden immer mehr die Rufe nach einem Ausscheiden aus dem Gemeindeverbund laut, da es neben anderen Dingen auch bei den Tourismusaufgaben der Stadt nicht besser aussieht. Waldeck und Nieder-Werbe sind von den 10 Stadtteilen der Großgemeinde diejenigen, die in erster Linie vom Edersee-Tourismus abhängig sind und gehören daher eher zu den Edertaler Gemeinden. Für Nieder-Werbe bestände auch die Möglichkeit nach Vöhl zu wechseln.



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