Die Bericher Friedhöfe

Friedhof im Dorf

Ende des 19. JH. wurden keine Beerdigungen mehr auf dem Friedhof unterhalb der „Ratze(s)burg“ in unmittelbarer Nähe zur Kirche vorgenommen. Stattdessen legte man rechts an der Straße nach Waldeck, unterhalb des Klippenberges einen neuen Friedhof an der „Tiefen Hecke“ an. Dort wurden bis 1906 die Toten beigesetzt.

Als in 1906 bekannt wurde, dass die Talsperre gebaut werden sollte, wurden die Verstorbenen nicht mehr auf dem Friedhof an der „Tiefen Hecke“ beerdigt, da dieser im Stauraum des Sees lag. Ein neuer wurde auf der Ecke des „Langen Gewendes“ (Höhlen Acker), "da wo ein Waldweg von der Straße nach Waldeck abgeht" *), angelegt. Zwei Tote wurden dorthin umgebettet. Auch alle Grabsteine wurden dorthin versetzt. Wie es heißt: „Eine gut gepflegte lebende Hecke aus Tannen umgibt diesen Ruheplatz der Toten“.

Lina Marie Elise Wilhelmine Zimmermann *07.03.1903 - +02.01.1908 wurde als Erste auf dem oberen Friedhof am „Langen Gewend“ beerdigt.

Die Gräber der Verstorbenen auf dem Friedhof an der "Tiefen Hecke" wurden gänzlich mit Beton eingefasst, um ein Ausspülen durch die Wellen des Sees zu vermeiden. Jedes Grab bekam eine Nummer, durch die eine Zuordnung zu den Namen der Verstorbenen ermöglicht wurde. In der Tabelle unten finden Sie die Zuordnung.

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*) Zitat aus Ortssippenbuch von Berich

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